Mobilfunkkritische Quellen und Literatur

 
Mobilfunkkritische Literatur zeichnet sich durch eine bunte Mischung qualitativ sehr unterschiedlichen Arbeiten aus: Zu qualifizierten Werken mit dem Schwerpunkt auf vorsorgeorientierte Bewertung des aktuellen Forschungsstandes kontrastieren irreführende Darstellungen bis hin zu hanebüchenen Ergüsse von gegen die Funktechnik aufgehetzten Amateuren oder sich in ihrer Qualifikation fehleinschätzenden "Experten", dazu kommen umsatzfördernde Schriften von Geschäftsleuten, die ihren Lebensunterhalt durch die Aufträge oder Mitgliedsbeiträge angsterfüllter Bürger bestreiten.

Auf dieser Seite werden neben vorsorgeorientierten Institutionen einige relevante Vertreter der heutigen "Szene" vorgestellt, wobei die Auflistung nur einen Einstieg mit Hinweisen zu einer anderen Sichtweise bieten soll. Unter den angebotenen Links finden sich zahlreiche Verweise zu weiteren mobilfunkkritischen Quellen, die ein vollständigeres Bild ergeben. Der aufmerksame Leser findet durch die aufgezeigten, zahlreichen Querverbindungen leicht die problematische Konsequenz einer trotz scheinbar unterschiedlichen Quellen immer wieder ebenso gleichartigen wie einseitigen Darstellung der Thematik durch mobilfunkkritische Akteure - einem für den Laien zwar schlüssig erscheinenden, aber leider unauflösbaren Komglomerat aus Selektionen, Übertreibungen und Verdrehungen - bis hin zu Schwindeleien und Betrug.

Vorsorgeorientierte Instititionen
Kritische Initiativen
Kritische Einzelpersonen
Baubiologen
Weitere mobilfunkkritische Links
Zum Abschluss... und noch ein paar Tipps

 

Vorsorgeorientierte Instititionen

Ecolog-Institut

Eines der unterschiedlichen Arbeitsgebiete dieses privaten Institutes umfasst die Themen "Elektromagnetische Felder, Umwelt und Gesundheit", die es in vergleichweise kritischer Weise bearbeitet und darstellt, sein bekanntester Vertreter ist der Physiker Dr. H.-Peter Neitzke. Besondes bekannt wurde es durch die oft als "Ecolog-Studie" bezeichnete Untersuchung des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes für die T-Mobil aus dem Jahr 2000. Es ist zudem Herausgeber des zweimonatlich erscheinenden EMF-Monitors und führte für das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm eine Untersuchung aus dem Bereich Dosimetrie durch.
Lesebeispiel: EMF-Handbuch 'Elektromagnetische Felder: Quellen, Risiken, Schutz (2006)
 

 EMF-Institut

Das EMF-Institut ging im Jahr 2007 aus der EMF-Abteilung des Nova-Instituts hervor, sein Leiter ist der Physiker Dr. Peter Nießen. Es bietet unter Anderem die Erstellung von Vorsorge- und Minimierungskonzepten sowie Immissionsbestimmungen an.
Das Nova-Institut veröffentlichte bis 2006 auch den im Abo zu beziehenden Elektrosmog-Report, seitdem wird diese Tätigkeit deutlich weniger qualifiziert und mit Irreführungen garniert vom Katalyse-Institut wahrgenommen. Der Herausgeber des Elektrosmog-Reports, Th. Dersee, findet sich auf der Erstunterzeichner-Liste der "Kompetenzinitiative" (siehe unten), was die häufige huldvolle Erwähnung von deren Veröffentlichungen erklärt.
 

 

Kritische Initiativen

Kritische Initiativen formieren sich oft um Personen, welche sich z. B. durch die Mobilfunktechnik geschädigt oder bedroht fühlen und sich auf Ihre Weise dagegen zur Wehr setzen wollen. Viele erfahren bei ihren vermeintlich hilfreichen Aktivitäten auch eine soziale Anerkennung, die sie gerne weiter pflegen möchten. Diesen Interessen folgend, liegt der Schwerpunkt ihrer Aktivitäten weniger bei einer objektiven, sondern mehr einer selektiven Bearbeitung der Thematik, wozu sich aufgrund ihrer fachlichen Schwächen und mangelndem Zugang zu Originalliteratur oft zusätzliche Irrtümer und Fehlinterpretationen gesellen, die teilweise auch durch gezielte Irreführungen den desinformativen Charakter ihrer Darstellungen noch weiter vertiefen.
Wie ein roter Faden zieht sich bei vielen mobilfunkkritischen Darstellungen die unzulässige Vermischung der Studienergebnisse und Grenzwerte für Teilkörperexposition (z. B. durch Handynutzung) mit denen für Ganzkörperexposition (z. B. durch Sendemasten) - sei es durch eigene Unkenntniss oder mit der konkreten Absicht der Irreführung. Ott werden dazu Studienergebnisse zu Expositionen "unterhalb der Grenzwerte" durch Handynutzung derart dargestellt, dass der unbedarfte Leser darunter fälschlicherweise die erheblich geringeren Grenzwerte für Sendemasten versteht und sich damit für die vielfach geforderten "Grenzwertsenkungen" oder "Sendemastenverhinderungen" mobilisieren lässt.

Bei all ihren Ausführungen empfiehlt sich daher auch bei einer professionellen und mit hochtrabenden Bezeichnungen oder akademischen Titeln geschmückten Aufmachung dringend der Vergleich mit den Aussagen möglichst von Original-Referenzen und von anderen Stellen, die nicht unter der Käseglocke desselben vernetzten Umfelds liegen - sonst sind Fehleinschätzungen garantiert.
 

Ärzteinitiativen

Zu Initiativen mobilfunkkritischer Ärzte und deren Appelle gibt es eine eigene Seite.
 

Bürgerwelle e. V.

Dieses Urgestein der deutschen mobilfunkkritischen-Organisationen ist der "Dachverband der Bürger und Inititativen zum Schutz vor Elektrosmog", geführt von dem ehemaligen Radio-und Fernsehtechniker und heutigem Heilpraktiker Siegfried Zwerenz mit verschiedenen nationalen oder regionalen Ablegern wie etwa der Bürgerwelle Schweiz mit Verweisen zu anderen mobilfunkkritischen Initiativen wie die nachfolgend genannten.
 

Diagnose-Funk

Diagnose-Funk wurde von dem Maschinenbau-Diplomingenieur Lothar Geppert gegründet, der sich selbst als "Elektrosensibel" bezeichnet und selbst auf persönliche Nachfrage keine Auskunft zu seiner tatsächlichen Qualifikation erteilt. Die äußerlich sehr professionell wirkenden Veröffentlichungen dieser Initiative kennzeichnen eine selektiv-tendenziöse Themenauswahl bis hin zur verfälschten Darstellung von Fakten, darunter selbst auch Schweizerischer Gesetze. Inzwischen wurden auch deutsche Ableger von Diagnose-Funk gegründet, die sich aus auch anderweitig mobilfunkkritisch betätigenden Personen zusammensetzen und diese Art der gleichgeschalteten Mobilfunkkritik noch internationaler erscheinen lässt.
 

h.e.s.e-project

Das h.e.s.e-project bezeichnet sich als einen internationalen Zusammenschluss verschiedenster interessierter Bürger und möchte auf interdisziplinärer Basis u.A. das Verhalten elektromagnetischer Felder sowohl auf biologische Systeme (Menschen, Tiere, Pflanzen) als auch auf die gesamte Umwelt erforschen sowie vorhandene Ergebnisse auswerten.
Während man über die auf dieses Ziel hinwirkende Mitstreiter der deutschen Gruppe des h.e.s.e-project auf deren Homepage nichts erfährt, ist die britische Gruppe auskunftsfreudiger und man entdeckt in deren "Scientific Advisory Panel" eine ganze Reihe von bekannten deutschen mobilfunkkritischen Vertretern und deren favorisierten "Experten". Gemäß der Erstunterzeichner-Liste der "Kompetenzinitiative" ist sein erster Vorsitzender Prof. em. Dr. K. Hecht und der zweite Vorsitzende Dr. Ulrich Warnke (siehe unten). Ein zwischenzeitlich neu aufgelegtes Forum kennzeichnet sich durch eine ausgeprägte Willkür der Administratoren bei der Zensur und Bearbeitung der eingebrachten Beiträge, welche eine objektive Diskussion so gut wie unmöglich macht und mobilfunkkritische Autoren klar bevorzugt.
  

Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie

Diese nach blumiger Eigenaussage "bundesweit tätige Organisation von namhaften Wissenschaftlern, Ärzten, Technikern, Professoren und umweltengagierten Vereinigungen" entstand im April 2007 und formierte sich ein Jahr darauf zu einem eingetragenen Verein.
Initiiert wurde sie von dem 2002 emeritierten Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Karl Richter, der ihr auch vorsteht und der sich in diesem ihm fachfremden Thema bevorzugt von etablierten Mobilfunkkritikern und anderen Ruheständlern unterstützen lässt.
Durch die Formulierungskunst ihres Vorsitzenden besitzen die durch tendenziöse bis fehlerhafte Interpretationen, Halb- sowie Unwahrheiten und Verdrehungen gekennzeichneten Veröffentlichungen dieser Initiative ein den Laien besonders irreführendes Potenzial. Auch viele Arbeiten von anderen Mitwirkenden dieses Vereins fallen durch fehlerhafte Darstellungen, Unwahrheiten und Wiedergabe von Aussagen unqualifizierter Quellen mit oft esoterischen Inhalten auf.
Siehe als Beispiel hier: Das Bundesamt für Strahlenschutz aus Sicht der sogenannten Kompetenzinitiative
 

Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener (Gigaherz)

Dieser etwa 400 Mitglieder umfassende Verein um den gelernten Elektriker H.-U. Jakob möchte nach eigener Aussage erreichen, dass die Bevölkerung vor den schädlichen Auswirkungen der elektro-magnetischen Strahlung geschützt wird und dass bereits Betroffene zu ihrem Recht kommen. Er entstand aus einer Aktionsgruppe, welcher den Kurzwellensender Schwarzenburg bekämpft hat und hat in der Art und Weise, wie Fakten über Jahre hinweg bewusst verfälscht dargestellt und fehlinterpretiert werden können, sicherlich Maßstäbe gesetzt.
 

 

Kritische Einzelpersonen

Für den Umgang mit den Veröffentlichungen der nachgenannten Personen wird wie schon bei den "Kritischen Initiativen" dringend der sorgfältige Vergleich mit Originalreferenzen und Aussagen fachlich anerkannter Stellen empfohlen, die auf weniger selektierten und zurechtgebogenen Erkenntnissen beruhen.
Verlassen Sie sich keinesfalls ohne Überprüfung auf den Wahrheitsgehalt auf deren Aussagen, denn Sie finden darunter nicht nur Übertreibungen, sondern auch gezielt irreführende bis definitiv falsche Behauptungen inklusive Zitatfälschungen.
 

Prof. Dr. Adlkofer

Prof. Dr. Adlkofer leitete mit der Stiftung für Verhalten und Umwelt (Verum) das EU-Projekt REFLEX zur Erforschung eventueller genschädigender Eigenschaften nieder- und hochfrequenter elektromagnetischer Felder. In dieser Eigenschaft reist er als in mobilfunkkritischen Kreisen gerne gehörter Redner durch die Lande, wobei er mit seiner schwammigen Formulierung "Schädigungen unterhalb der geltenden Sicherheitsgrenzen" das Laienpublikum immer wieder auf die falsche Fährte lockt, dass sich das REFLEX-Projekt auch mit den Expositionen durch Mobilfunk-Basisstationen beschäftigt habe - was nicht der Fall war. Diesen Irrtum unterstützt er auch durch seine immer wiederkehrenden Forderungen nach Senkung der Grenzwerte für Mobilfunk-Basisstationen - während er über die für Mobiltelefone, um die es bei dem von ihm bearbeiteten Studien ging, kein Wort verliert.
In letzter Zeit gerieten seine präsentierten Studienergebnisse durch Fälschungsvorwürfe in Diskussion, hinzu kam seine frühere Rolle als Vertreter der Tabakindustrie, welche sich auch schon früher in deutlichen Vorwürfen bezüglich seiner Glaubwürdigkeit äußerte und denen bislang nur halbherzig widersprochen wurde. In verschiedenen Publikationen nutzt er inzwischen auch das Mittel der Zitatverfälschung (Beispiel).
In einer anderen Auseinandersetzung, in der er seine Argumentation offenbar besser darstellen konnte, wählte er dagegen sogar den gerichtlichen Weg zur Durchsetzung seiner Position.
 

Dr. Neil Cherry

Der streitbare Neuseeländer Dr. Neil Cherry war Professor für Meteorologie an der Universität in Canterbury. Seit 1994 bis zu seinem Tod im Jahr 2003 beschäftigte er sich jedoch auch mit der Sichtung von Literatur zu den Wirkungen von elektromagnetischen Feldern, was 1999 in einer umfassenden Kritik an den wissenschaftlich anerkannten ICNIRP-Richtlinien einen Höhepunkt fand.
Mit seinen Auslegungen war er das Vorbild vieler nachfolgenden "Experten", welche wie er mit der Kombination aus Selektion, Interpretation und Verdrehung vorhandenen Forschungsergebnissen eine ganz andere Bedeutung gaben als von deren Autoren erarbeitet wurde, so wie es z. B. mit der sogenannten Lilienfeld-Studie gut zum Ausdruck kommt
 

Prof. Dr. Rainer Frentzel-Beyme

Dr. med. Rainer Frentzel-Beyme war bis Ende 2003 an der Bremer Universität als Präventionsforscher tätig und sieht sich bis heute als Unterstützer mobilfunkkritischer Forschung sowie entsprechender Referenten. Als Mitgesellschafter der UMG Verlags- und Dienstleistungservice GmbH mit der Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft (umg) bietet er dafür das passende Podium, wie etwa für die sogenannte "Naila-Studie".
Siehe auch EsoWatch zu Prof. Dr. Rainer Frentzel-Beyme
Leseprobe: Woher die Aufregung? Indizien und Befürchtungen zu den Folgen hochfrequenter Radiowellen (2002, pdf, 146 KB)
 

Dr. Lebrecht v. Klitzing

Der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing hat sich trotz fehlender eigener wissenschaftlicher Veröffentlichungen mit peer-review medienpräsent zu einem bekannten "Elektrosmogexperten" in Deutschland entwickelt. Nach langjähriger verwaltungstechnischer Tätigkeit an der Universität von Lübeck bietet er heute in der Umweltphysikalische Messungen GbR verschiedene Dienstleistungen an und wirkt am International Institute of Biophysics mit Sitz in Neuss bei Düsseldorf mit. Inzwischen erwarb er in China den Titel eines Besuchsprofessors, Prof. visit. CN, den er bei manchen Gelegenheiten gegenüber dem Laienpublikum auch verwendet.
Selbstdarstellung: Interview mit der Münchener Bürgerinitiative IZGMF (Informationszentrum Gegen Mobilfunk) (2003, Word-Datei, 276 KB)
Bezüglich seiner Glaubwürdigkeit siehe hier: Die Lügen des Dr. L. v. Klitzing
 

Dr. Gerd Oberfeld

Der Umweltmediziner Dr. Gerd Oberfeld von der Österreichischen Landessanitätsdirektion ist der geistige Vater des Salzburger Vorsorgewertes und verbreitet jenseits der wissenschaftlichen Gemeinschaft seine kritischen Ansichten zu nieder- und hochfrequenten elektromagnetischen Feldern. Sein großzügiger Umgang mit ihm geeignet erscheinenden Ergebnissen führte bei einer eigenen "Studie" zu Krebsfällen um einen vermeintlichen, de facto jedoch nicht-existenten Mobilfunksender zu einem ihn auch vor Nicht-Fachleuten disqualifizierenden Ergebnis.
Informationsseite von Dr. Gerd Oberfeld auf der Homepage des Landes Salzburg
Diplom in Kurmedizin Dieser Beitrag in der Wiener Zeitung vom 31. Januar 2009 beleuchtet Dr. G. Oberfeld einmal aus einer anderen Richtung
 

Dr. Hans-Christoph Scheiner

Der im Juni 2012 verstorbene ganzheitliche Allgemeinmediziner Dr. Hans-Christoph Scheiner war einer der streitbarsten Gegner des Mobilfunks und reiste als solcher warnend durch die Lande. Bei ihm empfiehlt es sich ganz besonders, seine Behauptungen zu hinterfragen und sich nicht nur mit der bloßen Nennung vermeintlicher Referenzen zu begnügen, sondern diese mit ihren tatsächlichen Inhalten auch zu lesen.
Siehe auch EsoWatch zu Dr. Hans-Christoph Scheiner
Siehe diese Aussagen eines enttäuschten Mobilfunkkritikers und früheren Anhängers
Und dieser Beitrag verdeutlicht die faktenferne Haltung von Dr. Scheiner: Mikrowellen zur Bewußtseinskontrolle
 

Dr. Ulrich Warnke

Dr. Ulrich Warnke wirkt an der Universität des Saarlandes und beschäftigt sich in dessen Rahmen und darüber hinaus mit Themen, die sich der anerkannten Wissenschaft verwehren, wie etwa den Skalarwellen (mehr dazu auch hier) und anderen Effekten, die in Form von Warnke United, einem Unternehmen seines Sohnes Thomas, auch in bare Münze umgesetzt werden sollen (siehe Preisliste). In diesem, für Laien sehr wissenschaftlich klingenden und für den Fachmann jedoch oft eher sinnfrei erscheinenden Stil erscheinen dann auch seine mobilfunkkritischen Texte, die in ihrer Wertigkeit keinesfalls mit faktenbasierten Arbeiten verglichen werden können.
Siehe auch EsoWatch zu Dr. U. Warnke '
Lesebeispiel: Reizthema Mobil- und Kommunikationsfunk aus gesundheitlicher Sicht (2003, pdf, 230 kB).
 

Weitere Mobilfunkkritiker bei Psiram.com/Esowatch

Psiram.com (früher: Esowatch) ist das Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme und befasst sich unter Anderem mit Esoterikern und Pseudowissenschaftlern, von denen sich eine ganze Reihe unter öffentlich auftretenden Mobilfunkkritikern tummeln (siehe auch oben).

 

Baubiologen

Das Geschäftsmodell von Baubiologen beinhaltet das Angebot von Dienstleistungen für besorgte Menschen. Dementsprechend sind ihre Veröffentlichungen nicht dazu angetan, solche Besorgnisse zu zerstreuen, sondern sie eher zu schüren und das Bedürfnis nach Analysen und Abhilfemaßnahmen zu wecken bzw. zu erhalten. Aus der Fülle der aktiv tätigen Baubiologen seien nachfolgend zwei recht unterschiedlliche Beispiele vorgestellt:
 

Wolfgang Maes

Der gelernte Journalist Wolfgang Maes ist einer der öffentlich regesten Baubiologen, was sich auch in der regelmäßigen Mitwirkung für Artikel der Zeitschrift ÖkoTest ausdrückt. Bezüglich der "Wissenschaftlichkeit" seiner Ausführungen ist dieser Forumsbeitrag mit der genaueren Betrachtung einer seiner Vorträge recht auschlussreich.
 

Dr.-Ing. Martin H. Virnich

Der Elektrotechniker Dr.-Ing. Martin H. Virnich ist einer der wenigen Baubiologen, dessen tatsächliche Ausbildung ihn zu fachgerechter Beurteilung zumindest der Technik des Mobilfunks befähigt.
Leseprobe: Belastungen und Gesundheitsrisiken durch Mobilfunkanlagen (2005, pdf, 843 kB)
 

 

Weitere mobilfunkkritische Links

Informationszentrum gegen Mobilfunk

Der Webmaster dieser 2002 entstandenen Homepage erkannte nach eigener Aussage im Lauf der Zeit immer mehr den desinformierenden Stil alteingesessener Mobilfunkkritiker und bietet mit seinem Forum eine weitgehend zensurfreie Diskussionsplattform, dazu kommt eine umfangreiche, wenn teilweise auch überarbeitungsbedürftige Linkliste.
 

 

Zum Abschluss...

Ein paar hilfreiche Infos und Tipps im Umgang mit mobilfunkkritischen Quellen, der Beurteilung deren Aussagen und mehr:

Wie kann ich sachliche Information von Scharlatanerie, Dichtung und Lüge unterscheiden?
Grundsätzliches: Beurteilung der EMF-Gesundheitsforschung
Öffentlicher Diskurs
Eine Seite des WIK (Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste) zu mobilfunkkritischen Akteuren.
Domain Besitzer Abfrage
Manchmal ist es recht aufschlussreich, wem eine Homepage tatsächlich gehört und welche er noch alle besitzt.
Das Erzeugen von Angst als Methode (indymedia.org vom 07.09.06)
Dieser Artikel beschreibt den im Kern totalitären Charakter der mobilfunkkritischen Aktivisten-Szene und grenzt diese anti-moderne Bewegung von den ökosozialen Bewegungen ab.
Kampf gegen Sendemasten: Der Pyrrhussieg von Bruchköbel
Dieser Erfahrungsbericht beschreibt exemplarisch den Kampf gegen Mobilfunkmasten in Bruchköbel.

   

Anmerkungen:

Die Aussagen auf dieser Seite beziehen sich auf den Stand des unten angegebenen Datums und bilden nur einen Teil der dem Webmaster vorliegenden Informationen ab. Bei Notwendigkeit können weitere Details vorgelegt und damit eine weitere Verdeutlichung der hier angesprochenen Verhaltensweisen vorgenommen werden. Es würde viele Leser überraschen zu erkennen, wie sehr sie von vielen mobilfunkkritischen Akteuren irregeführt werden, ganz im Widerspruch zu dem von ihnen behaupteten hohen moralischen Anspruch.
Letztendlich reduzieren sich viele mobilfunkkritische "Argumente" bei genauerer Recherche auf Übertreibungen, Fehlinterpretationen und Schwindeleien einiger weniger Akteure, die im Internet per copy&paste durch unbedarfte Mitmenschen ein Eigenleben entwickeln und eine Faktenlage vorspiegeln, die in keiner Weise mehr der realen Welt entspricht.

Berechtigte Kritikpunkte oder auch Erweiterungen an den Aussagen dieser Seite sind jederzeit willkommen und werden nach Prüfung übernommen.
 

 

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Zuletzt geändert: 18.08.12