Smart Meter

Aus dem EMF Brief Ausgabe 33 des WIK vom 21.01.11:

Report: Health Impacts of Radio Frequency from Smart Meters

Smart Meter sind elektronische Verbrauchsmesser, die kontinuierlich den Stromverbrauch (Anm. d. Red.: auch Gas- und Wasserverbrauch) eines einzelnen Haushalts oder Betriebes messen und diesen regelmäßig an das jeweilige Versorgungsunternehmen übermitteln. Ziel ist es dabei, den Stromversorgungsunternehmen einen besseren Überblick über die Verbrauchsgewohnheiten im Laufe eines Tages zu ermöglichen, um die Stromerzeugung entsprechend anzupassen.

Am 11. Januar 2011 hat der Kalifornische Rat für Wissenschaft und Technik (California Council on Science and Technology, CCST) den Report “Gesundheitliche Auswirkungen der Hochfrequenzfelder von Smart Metern“ zur öffentlichen Kommentierung und Stellungnahme veröffentlicht. Er wurde als Antwort auf Nachfragen der Parlamentsmitglieder Jared Huffman und Bill Monning aus dem Jahr 2010 erstellt, die mehr über die Höhe der elektromagnetischen Felder und den angemessenen Gesundheitsschutz in Zusammenhang mit dem Einsatz dieser Geräte wissen wollten. Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts sind:

  1. Drahtlose Smart Meter verursachen, wenn sie fachgerecht installiert und betrieben werden, eine weitaus niedrigere Hochfrequenz-Exposition als viele derzeit gebräuchliche elektronische Haushaltsgeräte, insbesondere Mobiltelefone und Mikrowellengeräte.
  2. Die gegenwärtigen Emissionsgrenzwerte der FCC (Federal Communications Commission, Regulierungsbehörde für Telekommunikation in den USA) gewährleisten einen angemessenen Schutz vor bekannten thermischen Gesundheitswirkungen gebräuchlicher Haushaltsgeräte und Smart Metern.
  3. Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die darauf hinweisen, dass es Gesundheitsgefahren durch mögliche nicht-thermische Wirkungen von Hochfrequenzimmissionen gebräuchlicher elektronischer Haushaltsgeräte oder Smart Meter gibt.
  4. Es ist augenblicklich nicht genug über mögliche nicht-thermische Auswirkungen von Hochfrequenzemissionen bekannt, um zusätzliche Richtlinien für solche Einflüsse festzulegen oder zu empfehlen.

Download des Reports unter: http://www.ccst.us/news/2011/20110111smart.php
Report im San Francisco Chronicle vom 12.01.11 unter: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2011/01/11/BUHQ1H7JF2.DTL

 

Diskussion um Gesundheitsrisiken durch "Smart Meter"

Das österreichische Internetportal "futurezone.at" thematisiert in einem Beitrag vom 12.01.2010 die Diskussion um die potenziellen Gesundheitsrisiken der elektronischen Verbrauchsmesser, die derzeit im US Bundesstaat Kalifornien besonders heftig diskutiert werden. Eine Untersuchung der Consulting-Firma "Sage Reports", die im Januar 2011 vorgestellt wurde, will diese übermäßige Strahlenbelastung belegt haben.
Der futurezone-Artikel mit Links zu weiterführenden deutschen und englischen Quellen ist online unter: http://www.futurezone.at/stories/1665243/

 

BITKOM fordert Roadmap für Energienetz der Zukunft

Deutschland benötigt einen detaillierten Zeitplan für den Übergang zu einem umweltfreundlichen, dezentralen und intelligenten Energienetz. Eine entsprechende Roadmap sollte das Energiekonzept der Bundesregierung ergänzen, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) in einer Medienmitteilung v. 11.1.2011. Nur intelligente Energienetze, so genannte Smart Grids, würden die effiziente Nutzung regenerativer wie fossiler Energiequellen ermöglichen und sind damit die Ba-sis für eine umweltfreundliche Energieversorgung. Der BITKOM weist in diesem Zusammenhang auf eine Studie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München zur Akzeptanz von intelligenten Stromzählern, so genannten Smart Meters hin. Danach halten zwei Drittel aller jungen und technikaffinen Menschen in Deutschland intelligente Stromzähler in der Wohnung prinzipiell für eine gute Idee. Laut Umfrage steigt die Bereitschaft, Smart Meter zu nutzen mit dem Umweltbewusstsein der Befragten. Niedrigere Stromkosten sind hingegen kein entscheidender, bewusstseinsbildender Faktor.
Im Rahmen des Förderprogramms "E-Energy - IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft" der Bundesregie-rung werden derzeit unterschiedliche Facetten intelligenter Netze in verschiedenen Modellprojekten gezielt beleuchtet.

Presseinformation des BITKOM unter: http://www.bitkom.org/66514_66510.aspx
Umfrageergebnisse der LMU-Studie: http://download.microsoft.com/download/.../IOM_2009_Smart
Förderprogramm E-Energy: http://www.e-energy.de/

Komplettes Original: http://www.wik-emf.org/emfbrief.html?&eID=dam_frontend_push&docID=3483 

Mehr Information:

Review of health issues related to smart meters
Maine Center for Disease Control and Prevention (USA): Maine CDCs review did not indicate any consistent or convincing evidence to support a concern for health effects related to the use of radiofrequency in the range of frequencies and power used by smart meters. They also do not indicate an association of EMF exposure and symptoms that have been described as electromagnetic sensitivity.
An Investigation of Radiofrequency Fields Associated with the Itron Smart Meter
by the Electric Power Research Institute

Assessment of radiofrequency microwave radiation emissions from smart meters
by Sage Associates. (private consulting firm)

 

 

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Zuletzt geändert: 20.02.11