Zitate

Zitate sind ein beliebtes Mittel, um die Richtigkeit der eigenen Gesinnung mit passenden Aussagen aus prominentem Mund zu unterstreichen - so also auch bei den Diskussionen um "Elektrosmog".

Mit dieser kleinen Zitatensammlung wird nun versucht, die Unterschiedlichkeit der sich dabei bietenden Möglichkeiten einmal gegenüberzustellen:

Grafik von Wilhelm Busch

Zunächst einmal: im Internet können Sie alles publizieren, was Ihnen passt. Ob dies der Wahrheit entspricht, wird nicht kontrolliert.

Dr. L. v. Klitzing im Interview mit der Münchener Bürgerinitiative IZGMF, Januar 2003

 
 

Wir können nicht mehr an ein rein zufälliges Zusammentreffen glauben, denn zu oft beobachten wir eine auffällige Häufung bestimmter Krankheiten in entsprechend funkbelasteten Gebieten oder Wohneinheiten.

Auszug aus dem "Freiburger Appell" vom Oktober 2002

 
Die Befürchtung und Erwartung, dass ein Sender mich krank macht, macht mich krank, auch wenn der Sender nicht in Betrieb ist, gar kein Zweifel. Das ist in den so genannten Noceboeffekten bewiesen, über die ich ein halbes Jahr Vorlesungen halte.

Dr. Warnke vor dem Abgeordnetenhaus Berlin, Oktober 2002

 
 

Biologische Effekte im nichtthermischen Bereich gelten als wissenschaftlich gesichert.

Resumee von 16 Wissenschaftlern während des Internationalen Elektrosmog-Symposiums an der Uni Wien im Oktober 1998

 
Gefundene Biologische Effekte können nicht mit gesundheitlichen Auswirkungen gleichgesetzt werden.

Aus einer Studie zu gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks, Öko-Institut 2001

 

Noch lange sei nicht alles erforscht. Doch das was man weiß sei längst genug, um zu belegen, dass Handystrahlung ein großes Gefahrenpotenzial für die Bevölkerung darstellt.

Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomphysiker, in einem Vortrag vor dem ÖDP-Kreisverband in Coburg, Februar 2002

 
Im Augenblick gibt es aus wissenschaftlicher Sicht keinen Grund, Einschränkungen für den Gebrauch von Mobiltelefonen oder neue Sicherheitsbestimmungen einzuführen.

Darius Leszcynski in einem Interview anlässlich seiner Studie zur Blut-Hirn-Schranke, 2002


 

Die Zahl der Hirntumor-Fälle ist in den USA und in Europa in den letzten 20 Jahren um bis zu 40 % angestiegen. Der Grund ist noch unbekannt, obwohl umweltbedingte Ursachen, wie Mobiltelefone, Computer und die Bestrahlung mit elektromagnetischen Feldern nicht ausgeschlossen werden koennen.

Prof. Dr. Alba Brandes auf der 2. Internationalen Konferenz fuer Neuro-Onkologie'in Padua, März 2003

 
Die Zahl der Fälle von Hirntumoren wird in den USA seit 100 Jahren statistisch erfasst. Es gab immer wieder Schwankungen, jedoch keine signifikate Zunahme, auch nicht seit der Nutzung von Mobiltelefonen.

Aus der Begründung zu der Ablehnung der Gehirntumorklage von C. Newman, September 2002


Es gibt gewichtige Hinweise auf Schäden durch Mobilfunkstrahlung. Ich halte es für sorglos, wenn man an den bestehenden Grenzwerten festhält. Die zuständigen Behörden werden von uns dringend aufgefordert, sich mit den wissenschaftlichen Ergebnissen, und es handelt sich um zahlreiche seriöse Forschungen, das sei deutlich betont, auseinanderzusetzen.

Prof. Dr. Heyo Eckel, Bundesärztekammer, August 2000

 
Über mögliche Gesundheitsgefährdungen durch Mobilfunk-Sender stünden zwar "viele Vermutungen im Raum", aber es fehle an jedweden seriösen Beweisen dafür.

Umweltamt Kiel, April 2003


Eltern sollten ihre Kinder von Handys fernhalten.

Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz im Interview mit der Berliner Zeitung im August 2001

 
Fast bis zum Hals sind am Montagabend zwei zehn und elf Jahre alte Buben beim Spielen im Wald bei Ottenbach (Kreis Göppingen) in ein Schlammloch eingesunken. Sie konnten sich nicht selbst befreien. Zum Glück hatten sie ein Handy dabei und konnten damit um Hilfe telefonieren. Nach einer halben Stunde hatte die Feuerwehr die Buben, zu denen ständig über das Handy Kontakt gehalten werden konnte, gefunden und gerettet.

Stuttgarter Zeitung vom 17.04.03

 
Das Handy als Notfalltelefon bedarf keiner flächendeckenden Mobilfunkmastenausstattung. [...] In außereuropäischen Ländern sind Handys sogar für Kinder unter 16 Jahren verboten! Beispielhaftes Verhalten der dortigen Politiker!

Aus dem Leserbrief eines Mobilfunkgegners an die ev. Kirchenzeitung , April 2003

 

Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten schicken, wenn sich im Umkreis von 250 Metern eine Mobilfunkanlage befindet.

Prof. Dr. Peter Semm, Universität Frankfurt

 
Aus kinderärztlicher Sicht spielt das Thema "Elektrosmog" nach derzeitigem Wissensstand eher eine untergeordnete Rolle. Im Interesse der Kindergesundheit sollte den Themen Ernährung, Bewegung und gesunde Lebensführung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Prof. Dr. med. K. E. von Mühlendahl beim Weltgesundheitstag 2003

 

Die Medien als wichtigste Informationsverbreiter tragen mit dazu bei, die Menschen über die tatsächlichen Gefahren im unklaren zu lassen - was gesund ist und krank macht, scheint in Deutschland weniger die Wissenschaft, als vielmehr die veröffentlichte Meinung zu bestimmen.

Aus dem Buch "Die Panikmacher" von Prof. Walter Krämer

 
Festzustellen ist, dass die Diskussion zu diesem Thema häufig jenseits der Grenzen der wissenschaftlichen Erkenntnis geführt wird

Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Artikel im Bayer. Ärzteblatt, Oktober 2002

 

 

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Zuletzt geändert: 10.03.11