Die Pulsform des Fernsehsignals


Um beim (analogen) Fernsehen ein Bild übertragen zu können, wird es bei der Aufnahme zeilenweise abgetastet und die Informationen in elektrische Impulse umgewandelt. Hierbei ergeben sich je nach Bildinhalt unterschiedliche Helligkeitswerte (Luminanz), die in entsprechende Spannungswerte umgesetzt werden. So wird Zeile für Zeile der 625 Zeilen abgetastet und übertragen. Damit der Sprung zur nächsten Zeile an der richtigen Stelle passiert, wird nach jeder übertragenen Zeile ein Synchronisationsimpuls gesendet.
Am Empfangsort werden die Signale wieder in Helligkeitswerte (und seit 1969 auch Farbwerte) zurückgewandelt.
 

Zeitlicher Verlauf des Fernsehsignal
(Der beispielhafte Bildinhalt ist eine Grautreppe: Sechs unterschiedlich helle Balken von Schwarz bis Weiß)

Die Wiederholung der Synchronisationsimpulse alle 64 µs führt zu der sog. Zeilenwechselfrequenz von 15.625 Hz, welche von jüngeren Menschen je nach Gerät (durch mechanische Schwingungen) auch akustisch wahrgenommen werden kann und Bestandteil des amplitudenmodulierten Hochfrequenzsignals ist.

Mehr Information über Fernsehtechnik: Siehe diesen Link

 

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Zuletzt geändert: 15.11.02